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Zahnärztliche Pharmakotherapie unter besonderer Berücksichtigung des Risikopatienten

Aufgrund der aktuellen demografischen Veränderungen ist zu erwarten, dass die Anzahl von Patientinnen und Patienten mit mehreren Krankheiten sowie einer Vielzahl verordneter Medikamente deutlich zunimmt. Nach Berechnungen des Wissenschaftlichen Institutes der Ortskrankenkassen (WIdO) leiden in Deutschland etwa 45% der Bevölkerung unter drei und mehr chronischen Krankheiten (Multimorbidität). Gleichzeitig nehmen etwa ein Viertel der Deutschen fünf und mehr Medikamente regelmäßig ein (Polypharmakotherapie).
Da in Deutschland Patientinnen und Patienten zahnärztliche Praxen bis ins hohe Alter regelmäßig aufsuchen, ist es von großer Bedeutung, die zahnmedizinische Behandlung an die individuelle gesundheitliche Situation der vorgeschädigten Patientinnen und Patienten anzupassen. Im Fokus stehen heute nicht nur die vom Zahnarzt verordneten Medikamente, sondern mögliche Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die die Patientin/der Patient bereits regelmäßig einnimmt. Deshalb ist es wichtig, Art und Menge der verordneten Medikamente alters- und morbiditätsadaptiert anzupassen. In diesem Seminar sollen Hinweise gegeben werden, worauf bei den typischen zahnmedizinischen Pharmaka (Antibiotika, Analgetika, Lokalanästhetika) bei Risikopatientinnen und -patienten zu achten ist und welche speziellen Risikogruppen (Schwangere etc.) besondere Aufmerksamkeit erfordern.


 


Schwerpunkte:


- Demografie und Morbidität in Deutschland
- Risikopatient/Multimorbidität/Polypharmakotherapie
- Risikopatienten und Lokalanästhesie
- Risikopatienten und Analgetika
- Risikopatienten und Antibiotika
- Spezielle Risikogruppen

Kurs-Nr.:
27FKZ30407
Datum:
Mi., 17.02.2027
Uhrzeit:
14:00 - 17:00 Uhr
Ort:
ONLINE-SEMINAR
ein stabiler Internetzugang ist notwendig
Seminargebühr:
195,00 €
Fortbildungspunkte:
4